Schule und Kirche:
Die Kirchengemeinde
ist in den Schulen vor Ort präsent und hält dies für notwendig.
Durch Kontaktstunden,
Schulgottesdienste und Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern
tragen wir zur Kommunikation zwischen Kirchengemeinde und Schule
bei.
Kontaktstunden 1999-2005
1999 entstand die Idee,
die vom Regierungspräsidenten gegebene Chance zu nutzen und die
weggefallenen dritte Religionsstunde in den Klassen 3 und 4 als
„Kontaktstunde“ durch die Kirchengemeinde zu nutzen. (Erlass vom
22.Juni 1998)
Pfarrer Bartha und
Jugendleiterin Jeanette D'Ans entwickelten gemeinsam mit Stefan
Langerbeins vom Jugendreferat der Ev. Kirche an Sieg und Rhein ein
Konzept für die flächendeckende Arbeit in den vierten Klassen der
relevanten Grundschulen.
Das Grobraster sollte
folgendermaßen aussehen:
Im ersten Halbjahr eines
jeden Schuljahres besucht die Jugendleiterin für eine Stunde pro
Woche die vierten Klassen, die von Kindern unserer Kirchengemeinde
besucht werden. (In den Schulgebäuden), im zweiten Halbjahr kommen
die Kinder zu uns in die Gemeinde und lernen dort Menschen, Dienste,
Gebäude und Einrichtungen unserer Trägerschaft kennen.
Soweit die Vorgaben.
Nun zu den Erfahrungen der
letzten Schuljahre:
Sowohl für die Schulen als
auch für uns als Kirchengemeinde war es etwas Neues, sich außer den
Kontakten betreffs Schulgottesdienstes auseinandersetzen zu können
und zu müssen.
Die Jugendleiterin unserer
Kirchengemeinde bekam die Möglichkeit der Begegnung mit Lehrern am
Lernort Schule, konnte den Schulalltag kennen lernen und die Kinder
in ihrem vertrauten Umfeld erleben.
Ihr war es wichtig, den
Lehrern unser Anliegen deutlich zu machen, nämlich, dass die
Kontaktstunde kein Ersatz oder gar Konkurrenz für den
Religionsunterricht darstellt. Es handelt sich vielmehr um eine
Ergänzung. Es ist wichtig, dass die Kinder eine gemeinsame
Zielsetzung von Religionsunterricht und Kontaktstunden erkennen.
Der Jugendleiterin kommt zu
gute, dass sie selbst studierte Lehrerin ist, somit zwangsläufig
eine gewisse Akzeptanz bei dem Lehrerkollegium und der Elternschaft
hat.
Sie ist bei
Elternpflegschaftssitzungen präsent um ihre Arbeit darzustellen und
auf Fragen seitens der Eltern reagieren zu können.
Das Ziel des ersten
Halbjahres eines jeden Schuljahres ist es, eine tragfähige Beziehung
zu den Kindern aufzubauen.
Inhaltlich werden die
Kinder dort abgeholt, wo sie stehen,
Bei ihrem Namen.
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Fotos, Namendeutung, Stammbaum der Familien,
Stammbaum der Menschheit (Noah)
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Wo bin ich zu Hause, Heimat
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Weihnachtsgeschichte
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Aufbau einer Kirchengemeinde
Methodisch didaktisch
gibt es verschiedene Möglichkeiten, die unterschiedlich genutzt
werden (Je nach Interessenlage der Klasse).
Da kein Lehrplan zugrunde
liegt, erfahren die Kinder die Möglichkeit, aktiv an der
Themenauswahl beteiligt zu werden.
Das zweite Halbjahr ist
so aufgebaut dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit
erhalten, ihre Kirchengemeinde mit den dazugehörigen Menschen,
Einrichtungen und Veranstaltungen kennen zu lernen.
Nicht nur die
Kindergärten und das
Altenheim werden besucht, auch die
Friedhofsarbeit wird den Kindern
nahe gebracht. Fragen nach Bestattungsritualen oder
verwaltungstechnischen Details werden gern aufgegriffen und von den
entsprechenden Mitarbeitern unserer Kirchengemeinde beantwortet.
Für die Kinder ist die
Kontaktstundenarbeit häufig die erste Gelegenheit zur Begegnung mit
Kirche. Zwei Jahre später beginnen sie mit dem
Katechumenenunterricht und finden einige bereits vertraute Eckdaten
wieder.
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