Ein Funke Hoffnung

Einen Funken Hoffnung kann man nicht nur zur Adventszeit versprühen…..
Auch in der Augenblicklichen bes……nen Zeit hilft ein Funken Hoffnung…..
Deshalb möchten wir von LsV NRW am Freitag den 1. April 2022 ( kein Aprilscherz ) gegen 19:00 Uhr in Lohmar-Scheid ein Friedensfeuer entfachen und mit Regionalen Musikerinnen und Musikern sowie verschiedener Chöre zusammen singen…..
Schön wäre es wenn neben Traktoren auch viele Menschen in einer Art Sternmarsch mit Laternen, Taschenlampen oder ähnlichen Leuchtmitteln ( kein offenes Feuer 🔥) dazu stoßen um ein möglichst großes Lichtbild zu formen…. Sternmarsch wegen knapper Parkplätze für PKW und um zur späteren Stunde das Licht des Feuers Sinnbildlich in die Welt zu tragen….🔥🔦
Die Traktoren müssen nicht mit Lichterketten geschmückt werden….da ist meistens reichlich anderes Licht dran….🚜🚨
Es wird kein Eintritt genommen….Spenden sind willkommen….
Diese gehen an Lohmar-Hilft ❤️
Für Essen 🍽️ und Trinken 🍺🧋wird gesorgt

hier findet es statt:
https://goo.gl/maps/U4CkgJni1bGsBxAa6

#StandWithUkraine

Friedensdemo vor dem Rathaus Lohmar am 12.3.2022 – Wir stehen an der Seite der Ukraine

Ca. 350 Personen waren dem Aufruf von Bürgermeisterin Claudia Wieja gefolgt und demonstrierten am späten Samstag Vormittag vor dem Rathaus in Lohmar für Frieden in der Ukraine. Neben Frau Wieja, waren es auch die Vertreter:innen der kath. und evang. Kirchen (Diakon Jan Schönthaler, Pfr. Jochen Schulze, Pfr. Thomas Weckbecker und Vikarin Inga Waschke) und die Schülersprecher:innen der weiterführenden Schulen in Lohmar, die mit Wortbeiträgen und Gebeten ein Zeichen für den Frieden setzten und ihre Fassungslosigkeit und das Entsetzen ob der Geschehnisse in der Ukraine kundtaten. Musikalisch unterstrichen wurde der Friedensappell von Jupp Mester, Oliver Bollmann, Jens Jüling und Anika Winkeler, die Liebe gewinnt (Brings), Freiheit (Westernhagen) und Imagine/Stellt üch vüür (John Lennon/Bläck Fööss) zum Besten gaben.

Friedensgebet (Vikarin Inga Waschke)

Guter Gott,
fassungslos stehen wir vor dir und ringen um Worte.
Die Nachrichten jeden Morgen seit dem 24. Februar
treiben uns Tränen in die Augen,
und es greift uns eiskalt ans Herz.
Rastlos zerbrechen wir uns den Kopf:
Was können wir tun? Wie können wir helfen?
Wie können wir diesen Krieg stoppen?
Wir tun, was wir können,
reden, spenden, gehen auf die Straße,
wird es reichen?
Du bist dochein Gott des Friedens und der Liebe,
wir brauchen dich jetzt
und rufen zu dir mit alten Worten,
mit Worten aus Psalm 55:

Öffne dein Ohr für mein Gebet, Gott!
Entziehe dich nicht meinem Flehen.
Gib auf mich acht! Antworte mir!
Ich bin verzweifelt und fassungslos.
Denn der Feind macht so viel Lärm,
Mir pocht das Herz in meiner Brust,
Todesangst hat mich überfallen.
Furcht und Zittern packen mich,
ein Schauern hat mich erfasst.
Da sprach ich: „Wenn ich doch Flügel hätte!
Wie eine Taube wollte ich davonfliegen
und mich woanders niederlassen.
Siehe, weit in die Ferne würde ich fliehen
und die Nacht in der Wüste verbringen.
Ich würde mich eilig in Sicherheit bringen,
vor dem Sturmwind, der über mich hinwegfegt.“
Mein Herr, verwirre doch ihre Sprache,
damit sie einander nicht mehr verstehen.
Denn ich sehe Gewalt und Streit in der Stadt:
Tag und Nacht kreisen sie um ihre Mauern.
Doch drinnen herrschen Elend und Not.
Verbrechen werden in ihrer Mitte begangen.
Öffne dein Ohr für mein Gebet, Gott!
Entziehe dich nicht meinem Flehen.

Du Gott des Friedens und der Liebe,
wir tun das Unsere, diesen Krieg zu beenden
und wünschen uns so sehr,
dass du die Kriegsverbrecher mit dem Strahl deiner Liebe triffst,
dass sie umfallen und vergessen, wie man hasst,
dass sie aufstehen und nur noch wissen, wie man liebt.
Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes
entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten
dienen lassen.
Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandkraft geben
will, wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns
selbst, sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft
überwunden sein.
Ich glaube,
dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind,
und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden,
als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet
und antwortet.

Engagementbörse Ukraine

Immer mehr Menschen fliehen aus der Ukraine, immer mehr ukrainische Geflüchtete kommen auch im Rhein-Sieg-Kreis an, benötigen Hilfe. Glücklicherweise ist die Hilfsbereitschaft riesengroß. Damit Hilfesuchende und Hilfe schnell und passgenau zusammenkommen, damit Not und ehrenamtliches Engagement „matchen“, findet sich hier die „Engagementbörse Ukraine“ der Freiwilligen-Agentur für den Rhein-Sieg-Kreis. Wenn Sie helfen möchten oder Hilfe suchen, bitte hier klicken.

Geldspenden für die Ukraine – Diakonie Katastrophenhilfe: Stichwort Ukraine Krise

Seit acht Jahren herrscht Krieg in der Ukraine. Die neuen Kriegshandlungen verschärfen die ohnehin schon schlechte Situation für die Zivilbevölkerung. Massive Fluchtbewegungen in die angrenzenden europäischen Nachbarländer haben begonnen. Stündlich steigen die Zahlen der Menschen, die über die Grenzen nach Polen, Rumänien, Ungarn, die Slowakei und die Republik Moldau fliehen. Bislang haben sich mehr als 2 Millionen Menschen außer Landes in Sicherheit gebracht, die meisten von ihnen sind Frauen und Kinder.
Kontoverbindung der Diakonie Katastrophenhilfe: Evangelische Bank,
IBAN: DE68520604100000502502
Hier geht’s zur Online-Spende!

12.3.2022 – Flagge zeigen für den Frieden! Lohmar zeigt Solidarität für die Ukraine – #StandWithUkraine

Am Samstag, 12. März, findet um 11:00 Uhr vor dem Lohmarer Rathaus eine Friedensdemonstration statt. An diesem Tag sind alle europäischen Städte vom Verbund „Eurocities“ zu dieser solidarischen Aktion aufgerufen.
„Wir möchten ein deutliches Signal für den Frieden setzen. Gemeinsam drücken wir der Ukraine unser Mitgefühl und unsere Solidarität aus und zeigen, dass wir an ihrer Seite stehen“, so Bürgermeisterin Claudia Wieja. Die Demonstration soll allen Lohmarerinnen und Lohmarern eine Plattform bieten, ihre Betroffenheit und Anteilnahme auszudrücken. Sie bietet aber auch die Möglichkeit, der Ungewissheit und Angst gemeinsam zu begegnen.
Neben einer Ansprache von Bürgermeisterin Wieja sind Redebeiträge von Vertretern der katholischen und evangelischen Kirchen sowie von Schulsprecherinnen und -sprechern der weiterführenden Schulen geplant – da auch gerade die junge Generation in dieser außergewöhnlichen und herausfordernden Situation ein Zeichen für eine friedvolle Zukunft setzen will.

Die Demonstration wird mit Musikbeiträgen von Oliver Bollmann und Jupp Mester begleitet.

Alle Lohmarerinnen und Lohmarer sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und ein sichtbares Zeichen zur Solidarität für die Ukraine und zur Verurteilung des Angriffskrieges der russischen Regierung zu setzen. Gerne können Fahnen, Transparente und Plakate mitgebracht werden.
Selbstverständlich gelten dabei die Anforderungen der aktuellen Coronaschutzverordnung, alle Teilnehmenden der Friedensdemonstration werden gebeten, eine Maske zu tragen.
Kontakt: Stadt Lohmar, Hauptamt, Pressestelle, Elke Lammerich-Schnackertz, E-Mail: Elke.Lammerich@Lohmar.de

Kirchen werden um 18.30 läuten

Ohnmacht und Empörung hinsichtlich der russischen Invasion in der Ukraine – auch wir folgen dem Aufruf zum gemeinsamen Glockenläuten als Zeichen der Verbundenheit. Heute um 18.30 Uhr – gemeinsam mit der Ev. Emmaus-Gemeinde Lohmar und vielen anderen Gemeinden im Ev. Kirchenkreis an Sieg und Rhein. Im Anschluss Einladung zum gemeinsamen Friedensgebet in der Ev. St. Bartholomäuskirche und den drei anderen ev. Kirchen in Lohmar.