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Volles Haus beim Senioren-/Geburtstags-Frühstück
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Gut 50 Personen waren der Einladung zum Senioren-/Geburtstags-Frühstück am 15.4. gefolgt. Die Tische im Saal im Gemeindehaus waren wieder ansprechend geschmückt und so stand, bei gut gefülltem Buffet einem schönen, geselligen Vormittag nichts im Wege.
Passend zur Tageslosung aus 1. Könige 19, 11-12
Vor dem HERRN her kam ein großer und gewaltiger Sturmwind, der Berge zerriss und Felsen zerbrach, in dem Sturmwind aber war der HERR nicht. Und nach dem Sturmwind kam ein Erdbeben, in dem Erdbeben aber war der HERR nicht. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer, in dem Feuer aber war der HERR nicht. Nach dem Feuer aber kam das Flüstern eines sanften Windhauchs.
berichtete Pfr. Thomas Weckbecker den Anwesenden zu Beginn von der Gemeinde-Segelfreizeit in der Woche nach Ostern; von der Kraft des Windes, des Wassers und des Feuers. Alle Elemente spielten bei der Freizeit eine tragende Rolle. Sei es der Wind, um mit dem Schiff vorwärts zu kommen, die Kühle des Wassers beim Gang durchs Watt oder die Wärme des Feuers beim Zubereiten des gemeinsamen Essens in der kleinen Bordküche. Eine ganz andere Erfahrung in Kontakt mit der Natur zu treten, als das üblicherweise der Fall ist.
Wie bei jedem Frühstück gab es danach reichlich Zeit für gute Gespräche und Austausch und auch das ein oder andere Lied – gemeinsam gesungen – durfte nicht fehlen.
Text und Bilder: Thomas Weckbecker, Nicole Swerbinka
Der 8-8-9er – mit der Ev. Kirchengemeinde Wahlscheid unterwegs im Ijssel- und Wattenmeer – Ein Reisebericht
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Anders als in den letzten Jahren gab es in diesem keine reine Jugend- sondern eine generationenübergreifende Segelfreizeit – organisiert von der Ev. Kirchengemeinde Wahlscheid.
Wie schon in den Vorjahren ging es auch dieses Mal am Morgen des Ostermontags los. Mit drei Gemeindebussen machten sich insgesamt 9 Erwachsene und 16 Jugendliche auf den Weg nach Stavoren am Ijsselmeer, wo das Segelschiff Ortolan bereits auf seine Crew wartete.
Nachdem alles an Bord gebracht und verstaut worden war, gab Matrosin Anni eine erste „Einweisung“ und erklärte den aufmerksamen Neulingen und teils gestandenen Segler*innen das Schiff: Klüver-, Fok, Groß- und Bezansegel – Niederholer, Piek… und vieles mehr. Danach zeigte Anni die wichtigsten Knoten um Taue und Seile sicher zu befestigen – da kam dann auch der 8-8-9er ins Spiel, ein simpler aber wirkungsvoller Knoten. Als Mitbringsel für alle Mitreisenden hatte Mitsegler Eberhard für jeden ein blaues Cap mit einem von ihm eigens für die Segelfreizeit kreierten Motiv bedrucken lassen – dafür von hier aus nochmals herzlichen Dank. Auch die mit Segelfreizeit-Motiv bedruckte Flagge fand großen Anklang und wurde zusammen mit einer mitgebrachten Piratenflagge gehisst. Somit konnte es losgehen.
Von Stavoren aus segelte Skipper Roman die Ortolan mit tatkräftiger Unterstützung der Mannschaft zu ihrem ersten Reiseziel: Workum. Im dortigen Hafen angekommen galt es erstmal noch einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln zu erwerben, denn Roman hatte für den nächsten Tag geplant im Wattenmeer „trocken zu laufen“ – das heißt mit dem Plattboden-Schiff bei eintretender Ebbe auf Grund zu laufen. Anschließend war geplant auf dem Meer zu ankern und die Nacht dort zu verbringen. Gesagt, getan, nach einer ruhigen Nacht konnten am Dienstag Morgen alle gut erholt und ausgeschlafen durchs Ijsselmeer segeln und die Schleuse zum Wattenmeer passieren. Die arbeitsfreie Zeit nutzte die Crew zum Chillen an Deck – es wurde zu Gitarrenklängen gesungen oder unter Deck das ein oder andere Spiel gespielt. Wie geplant lief die Ortolan am Abend trocken, die Mannschaft samt Schiffshund Remus konnte das Schiff über eine Leiter verlassen und Zeit bei einem Spaziergang durchs Wattenmeer verbringen. Sogar Herz- und Miesmuscheln konnten die Kids sammeln, diese – so versprach Roman – würde er dann später zubereiten.
Nachdem alle wieder an Bord waren nahm die Ortolan ihre Position für die Nacht ein. Unter sternenklarem Himmel ankerte das Schiff von Dienstag auf Mittwoch im Wattenmeer. Am Morgen hieß es: Kurs auf Texel nehmen. Da Wind und Wetter es gut meinten, kamen die Segler und Seglerinnen schon früher als geplant im Hafen von Texel an. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. So ging es als erstes zum, laut Roman, „besten Kibbeling“-Restaurant im Ort. Gestärkt wurden dann zu Fuß Oudeschild oder mit dem Rad Den Burg und andere Inselteile erkundet. Nach dem vom Küchenteam des Tages zubereiteten Abendessen ging es nach Einbruch der Dunkelheit zu Fuß zum nahegelegenen Strand, an dem Thomas Weckbecker eine kleine Andacht zur Geschichte von Jona und dem Wal hielt.
Wieder an Bord wurde, wie schon an den Abenden zuvor, das ein oder andere Gesellschaftsspiel gespielt. Neben diversen Klassikern hatte Jugendleiter Freddy Pütz auch wieder das ein oder andere neue Spiel nahezu „frisch von der Messe“ im Gepäck. Alt und Jung zockten gemeinsam bis in die späten Abendstunden. Da für den Freitag kaum Wind gemeldet war, konnten am Donnerstag leider keine weiteren Inseln im Wattenmeer mehr angesteuert werden. Stattdessen musste die Mannschaft zusehen, dass die Ortolan am Donnerstag möglichst nah an den Startpunkt Stavoren zurück gesegelt wird. So hieß das Ziel für den Donnerstag dann Hindeloopen am östlichen Ufer des Ijsselmeeres. Nach einem langen Seetag erkundete die Segeltruppe das kleine Örtchen, bevor nach dem Essen der letzte gemeinsame Abend anbrach.
Nach einer kurzen Segeletappe lief die Ortolan am Freitag Mittag wieder in den Hafen von Stavoren ein. Jetzt hieß es packen und zusammen alles wieder von Bord schaffen. Nach einer Abschiedsrunde auf dem Schiff stand dann das große Reinemachen an. Das Deck wurde geschrubbt und auch das Innere des Schiffs wurde blitzeblank gesäubert. An Land gab es dann zur Stärkung nochmal Kibbeling und Pommes und für alle zum Andenken ein Stück Segeltau, bevor sich die drei Busse am Nachmittag auf den Weg zurück nach Wahlscheid machten. Eine wunderschöne Woche ging kurz nach 21 Uhr zu Ende und die Segelcrew wurde von den Liebsten in Empfang genommen. Lust auch mal mit dabei zu sein? Dann schon mal die Woche nach Ostern vormerken und gerne auch schon Interesse bekunden.
Text und Bilder: Nicole Swerbinka
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Gottesdienst gegen das Vergessen
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Maria Hohn, Opfer der Nazi-Euthanasie in Hadamar. Verstorben am 2. März 1943. Angeblich an Entkräftung und Herzschwäche. Werner Reuter war im Zusammenhang mit der LVR-Ausstellung zu Medizinverbrechen in der NS-Zeit, die im vergangenen Jahr in unserer Ev. St. Bartholomäuskirche gezeigt wurde, auf sie aufmerksam geworden. Gemeinsam mit Pfr. Thomas Weckbecker hatte er dann im letzten Jahr die Tötungsanstalt in Hadamar besucht. Beide konnten dort die Krankenakte von Maria Hohn einsehen und fanden u.a. auch Briefe von Familienangehörigen. Als Mahnung und um das Andenken lebendig zu machen bzw. zu halten, kam man schnell zu dem Entschluss eine Gedenktafel für Maria Hohn zu erstellen und diese neben unserer Kirche mit Blick Richtung „Neue Mühle“, dem Wohnort von Maria Hohn, aufzustellen.
Im Abendmahlsgottesdienst am 1. März – einem Tag vor dem Jahrestag des Todes – war es endlich soweit. Die Gedenktafel für Maria Hohn wurde eingeweiht und im Anschluss an den Gottesdienst vor der Kirche angebracht. Die Auswahl der Lieder und die Lesung unterstrich die Thematik, so heißt es in Galater 5, dass niemand über einen anderen bestimmen darf, dass wir ALLE gleich und Kinder Gottes sind.
„Das, was in der Nazi-Zeit passiert ist, darf nie wieder geschehen und das ist unsere gemeinsame Verantwortung!“ dies betonte neben Pfr. Weckbecker auch Bürgermeister Matthias Schmitz, der der Einladung zur Einweihung der Gedenktafel gerne gefolgt war. Er wies darüber hinaus auf die immense Bedeutung hin, Menschen wie Maria Hohn – als Teil lokaler Geschichte – aus der Anonymität zu holen.
Nach Anbringen der Gedenktafel im Anschluss an den Gottesdienst, berichtete Pfr. Weckbecker noch von der Idee, eine bisher „namenlose“ Straße in Wahlscheid nach Maria Hohn zu benennen. Zu diesem Zweck sammelte Werner Reuter Unterschriften – ein Antrag wird alsbald bei der Stadt eingereicht werden.
Zum Abschluss waren alle Anwesenden zum Austausch bei Kaffee und Kuchen eingeladen und konnten sich die auf einer Stellwand präsentierten Dokumente zu Maria Hohn ansehen.
Text und Bilder: Nicole Swerbinka
„Einfach heiraten“ am 26.6.26
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Die Liebe feiern
Der Valentinstag ist der Tag der Liebe. Deshalb startete die evangelische Kirche deutschlandweit am 14. Februar ihre Einladung zum Event „Einfach heiraten“, schaltet die Website einfachheiraten.info mit den Infos zu allen Events live. Zu den Locations gehört auch ein Ort hier in der Region: Der Evangelische Kirchenkreis An Sieg und Rhein lädt für den 26. Juni zur Aktion „Einfach heiraten“ rund um die Dorfkirche in Seelscheid ein. Liebende aus der Region sind herzlich eingeladen, den Tag vorzumerken oder sich schon anzumelden.
„Einfach heiraten“ – der Tag wird ein Festival für alle sein, die ihre Partnerschaft segnen lassen, die noch einmal oder neu „Ja“ zueinander sagen oder die eine kirchliche Heirat wünschen. Willkommen sind auch diejenigen, die das Jubiläum ihrer Ehe oder Partnerschaft mit einem Segen feiern möchten. „Einfach heiraten“ ist ein besonderer Tag mit persönlichen, individuellen kleinen Zeremonien vor schönster Kulisse. „Einfach heiraten“ – ein solches Event hat es hier in der Region definitiv noch nie gegeben. Die Aktion ist eine Premiere.
Mit Herz und Stil
Die Seelscheider Gemeindepfarrerin Selma Gieseke-Hübner lädt mit diesen Worten ein:
„Einfach heißt: Komm, wie du bist, wie du dich wohlfühlst. In Abendkleid oder Jeans, frisch gestylt oder mit Augenringen nach der Nachtschicht, nur zu zweit oder mit Gästen. Wir segnen euch kurz und knackig, ohne viel Brimborium aber mit Herz und Stil. Und frei von Erwartungen, die sonst an so einen Tag geknüpft werden.
Heiraten ist eine Möglichkeit an diesem Tag. Aber im Grunde gehts darum, dass verbindliche Lebensgemeinschaften und Partnerschaften gesegnet werden für den gemeinsamen weiteren Weg. Ihr feiert ein Ehejubiläum: kommt vorbei! Ihr startet neu in eine Partnerschaft: kommt vorbei! Eine Hochzeit ist aus welchem Grund auch immer für euch nicht drin, aber ihr wollt eure Zugehörigkeit bekräftigen: kommt vorbei! Eine Trauung sollte immer nochmal gefeiert werden, aber es kam immer was dazwischen: kommt vorbei.“
Unkompliziert, spontan, erschwinglich
Jens Römmer-Collmann, Pfarrer und als Assessor der Stellvertreter der Superintendentin:
„Einfach bedeutet für mich: unkompliziert, spontan. Einfach mal das machen, was lange schon sein sollte (… wozu es aber aus guten anderen Gründen nie kam). Damit leben, dass es nicht vermeintlich perfekt und unendlich lange vorgeplant sein muss. Auch erschwinglich. Keep it plain & simple. Reduktion auf das Wesentliche. Ganz leicht.
Heiraten heißt am 26.6. vor allem: Eure Partnerschaft unter Gottes Segen stellen! Für den Weg gestärkt werden. Vor Gott Ja zueinander sagen. Auf sein Wort hören und ein Gebet für das Zusammensein sprechen. Darum können alle miteinander verbundenen Menschen kommen: evangelisch, nicht evangelisch; heterosexuell, gleichgeschlechtlich; lange schon standesamtlich verheiratet. Gesegnet werden alle! Standesamtlich bereits verheiratete Paare können ihre Zeremonie als kirchliche Trauung eintragen lassen, wenn sie möchten. Also heißt Heiraten am 26.6. in Seelscheid: bunt, vielfältig wie das Leben die Liebe feiern und von Gott tragen lassen!“
Direkt für den 26.6. in Seelscheid per Mail anmelden: einfachheiraten.ekasur@ekir.de
Infos über den 26.6.26. in Seelscheid: https://www.ekasur.de/einfach-heiraten
Autorin: Anna Neumann
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