
You’ve rocked us! „40 Jahre Queen – Live at Wembley stadium“ auf dem Kirchplatz der Ev. St. Bartholomäuskirche in Wahlscheid
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Uns fehlen die Worte – wie cool war das denn?! Ihr habt „Kirche goes concert“ zu einem Mega-Event gemacht! Danke!
Nach dem Aufbau von Bühne, Technik und Bewirtungs-Equipment waren wir guter Dinge, dass es ein cooles Event werden würde. Mit dem was dann passiert ist haben wir aber nicht gerechnet. Bereits vor 17 Uhr kamen die ersten Konzert-Besucher die Auffahrt zur Kirche hinauf und bildeten eine Schlange an der noch nicht geöffneten Bonkasse. Den Ersten folgten weitere und weitere, wir schätzen, dass zu Stoßzeiten bestimmt gut 300 Besucher, über den Nachmittag und Abend verteilt sicher bis zu 450 Queen-Fans bei uns auf dem Berg waren.
Nach Begrüßung durch Pfr. Thomas Weckbecker sorgte Chris Thoben am Saxophon für das Warm-up, entsprechend war die Stimmung von Anfang super. Kurz vor halb sieben gab der eigens für das Event ins Leben gerufene gut 25 Frau und Mann starke Projektchor vier Queen-Songs zum Besten. „Bohemian Rhapsody“, „Don’t stop me now“ und „We are the champions“ wurden 4-stimmig gesungen. Den Letzten: „We will rock you“, rockte Jens Jüling solo und alle anderen – auf der Bühne und auch davor waren beim Refrain mit dabei. So wurden – wenn nicht schon längst geschehen – Erinnerungen an längst vergangene Zeiten geweckt.
Nach dem Auftritt des Chores war für gut eineinhalb Stunden erstmal wieder „Queen – live at Wembley-Stadium“ angesagt, bevor „Jennzin – Tanz & Fitness“ mit gut 30 Tänzerinnen und Tänzern unterschiedlicher Altersklassen das Publikum begeisterte. Danke, Jenny, für deine spontane Bereitschaft unser Programm zu bereichern. Cool, was ihr in nur gut vier Wochen auf die Beine gestellt habt.
Nach der Tanzvorführung ging es dann weiter im Programm mit dem Queen-Konzert. Begeisterung pur. Es war wunderbar in lauter gut gelaunte und glückliche Gesichter zu schauen. Ich denke, für alle Anwesenden war es ein gelungener Abend und auch die Resonanz auf unsere „Wunschliste“ fürs nächste Jahr war groß. Wir wissen zwar aktuell noch nicht, was es in 2027 werden wird, aber wir wissen schon jetzt, dass es werden wird. Die 3. Ausgabe von „Kirche goes Konzert“ ist euch sicher!
Zu guter Letzt möchte ich allen Beteiligten Danke sagen! Danke, dass ihr dieses Event mit uns gerockt habt. Danke an unsere zahlreichen Helfer*innen in Imbiss- und Schankwagen, danke an die vielen fleißigen Hände, die noch spontan unterstützt haben. Danke an die Sänger*innen unseres Projektchores – besonders auch fürs Proben bei unerträglichen Temperaturen – und an Xenia, die den Chor in Kürze für den Auftritt fit gemacht hat. Danke an die Musiker am Bass, an der Gitarre und am Schlagzeug für die Unterstützung des Chores und Chris für das Saxophon-Solo, danke an Jenny und ihre Mädels und selbstverständlich auch den Breakdancer Alexander. Danke auch an unsere Sponsoren für die Unterstützung – so bleibt für den MediNetz Bonn e.V. auf jeden Fall ein bisschen mehr übrig 😉
Danke aber vor allem an euch alle, die ihr auch in diesem Jahr unserer Einladung gefolgt seid und unser Event zu etwas ganz Besonderem gemacht habt. Wir haben uns gefreut wie Bolle!
… aber das war noch nicht alles!
Am Samstag Nachmittag ging es dann weiter mit unserem ersten Jugendband-Festival mit Bands aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Mit dabei waren neben der Jugendband unserer Kirchengemeinde auch Rapper „Dabi“, die Musik- und Kunstschule Lohmar, die „Noisy Neighbors“, „Friday Night Live“ und die „Distressed Angels“. Ab 20:30 sorgte dann „Sunstroke“ in geänderter Besetzung für gute Stimmung – auch wenn wir für ein nächstes Mal auf mehr Besucher*innen hoffen, blicken wir auf einen tollen Samstag Nachmittag und Abend zurück. Zum Abschluss des Wochenendes fand dann am Sonntag Morgen ein Jugendgottesdienst statt. Aufgrund des Wetters leider nicht open-air, sondern in der Kirche. Als roter Faden führte die Geschichte von David und seinem Harfenspiel für Saul durch den Gottesdienst. Dieser wurde von Xenia Ielnikova am Klavier und Maximilian Berzon an der Orgel begleitet. Passend zur Geschichte von David und Saul und der besonderen, Gemeinschaft bildenden Wirkung von Musik und Gesang präsentierte Pfr. Thomas Weckbecker den Gottesdienst-Besucher*innen Ausschnitte des Jugendband-Konzertes. Nach dem Abendmahls-Gottesdienst waren alle – wie immer am 1. Sonntag im Monat – zum Kirchcafé im Gemeindehaus eingeladen.
Auch den teilnehmenden Bands des Jugendband-Festivals und allen helfenden Händen danken wir von Herzen – blicken wir doch ein wenig müde aber zufrieden auf ein tolles Wochenende zurück.
Text: Nicole Swerbinka
Bilder: Nicole Swerbinka / Roland Hendricks
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Reisesegen-Gottesdienst und Gemeindefest in Honrath!
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Die Evangelische Kirchengemeinde Wahlscheid und die Ev. Emmaus-Gemeinde Lohmar laden herzlich zum Reisesegen-Gottesdienst mit anschließendem Gemeindefest ein, in diesem Jahr feiern wir in Honrath!
Am 12.07.2026 starten wir um 10 Uhr bei gutem Wetter mit einem Reisesegen-Gottesdienst im Kirchgarten der Ev. Kirche Honrath (Peter-Lemmer-Weg 1, 53797 Lohmar). Bei Regen weichen wir in die Kirche aus. Für musikalische Begleitung sorgt unser Projektchor.
Im Anschluss laden wir Sie und Euch herzlich ein uns ins Peter-Lemmer-Haus zu begleiten (Peter-Lemmer-Weg 20, 53797 Lohmar). Dort feiern wir rund ums Gemeindehaus ein buntes Fest mit vielen Aktionen für alle:
- Salat- und Kuchenbuffet (Sie möchten einen Salat und/oder einen Kuchen beisteuern? Dann melden Sie sich bitte in den Gemeindebüros Honrath oder Wahlscheid)
- Grillwürstchen im Brötchen
- Popcornmaschine
- Kickerturnier, Fußball-Dart
- Kinderprogramm (Bastelecke, Kinderschminken, Hüpfburg)
Selbstverständlich gibt es auch Musik, die Jugendband der Ev. Kirchengemeinde Wahlscheid wird für uns alle Rock- und Popmusik spielen. Zum Abschluss (ca. 14:30 Uhr) gibt es noch ein kleines Mitsingkonzert mit gemischten Genres, geleitet von Wilfried Thuir. Wir freuen uns auf viele Besucher und einen schönen Tag in netter Atmosphäre!
תודה רבה „Todah rabah“ – Vielen Dank
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… das sagen wir aus gutem Grund schon heute. Vielen Dank an David Hubert, Brigitta Wingen und vor allem die Schüler*innen der Projektkurse „Gegen das Vergessen“, des Paul-Klee-Gymnasiums Overath. Sie alle haben es möglich gemacht, dass die Ausstellung „Die Hölle auf Erden – Das (Über-)leben in Ausschwitz“, die im Laufe des letzten Jahres als Ergebnis des Projektkurses entstanden ist auch bei uns hier in Wahlscheid präsentiert werden kann. In ihren Ausarbeitungen beschäftigen sich die Schüler*innen intensiv mit den Schicksalen von Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.
Auch die hohen Temperaturen des heutigen Tages konnten die Schüler*innen nach absolviertem Sporttag nicht davon abhalten, annähernd vollzählig in der Ev. St. Bartholomäuskirche zu erscheinen und die Ausstellung, die vor zwei Wochen schon für zwei Tage im Kulturbahnhof Overath präsentiert wurde, nochmals für uns aufzubauen.
Eröffnet wurde diese heute Nachmittag mit einer Andacht, gehalten von Pfr. Albi Roebke, der kurzfristig für den „Hausherrn“ Pfr. Thomas Weckbecker eingesprungen war. Eindringlich erklärte Roebke, dass wir alle, egal welcher Herkunft, welcher Hautfarbe, welchen Geschlechts und welchen Glaubens auch immer, Brüder und Schwestern sind und dass das, was geschehen ist, nie wieder geschehen darf. Musikalisch begleitet wurde die Andacht von Xenia Ielnikova, die mit Dietrich Bonhoeffers „Von guten Mächten“ und dem Abspann-Titel „Jerusalem of Gold“ aus dem Film „Schindlers Liste“ thematisch auf den Punkt am Flügel begleitete. Aber auch der digital eingespielte Titel „Mein Name ist Mensch“ der 70er Jahre Polit Rockband „Ton, Steine, Scherben“ passte hervorragend zur Thematik.
Nach einem kurzen Exkurs zu hebräischen bzw. jiddischen Begriffen, die wir hier und da, oft ihrer Herkunft unbewusst, im Alltag verwenden (Maloche, Ganove, Schlamassel Tohuwabohu uvm.), wünschten die knapp 30 Besucher einander dann noch herzlich „Hals- und Beinbruch“. Denn auch dieser Wunsch fusst auf dem Jiddischen. Hazlacha uwracha, was übersetzt „Glück und Segen“ bedeutet, klang auf Deutsch für Außenstehende wie „Hals- und Beinbruch“. Weil der Klang ähnlich war und der Wunsch positiv gemeint ist, etablierte sich diese Form im alltäglichen Sprachgebrauch. Dies am Rande.
Wer wissen möchte, was Schneewittchen und ein Galgen in ein und dieselbe Ausstellung bringt, kann die herausragenden Arbeiten der Schüler*innen, die sich auf sehr respektvolle und zugleich intensive und beachtliche Weise mit dem Holocaust beschäftigt haben, noch bis zum 5.7. ansehen. Gezeigt werden Gemälde, Collagen, Werkstücke, Fotos und Texte. Die Ev. St. Bartholomäuskirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Wir sagen ganz klar „Prädikat wertvoll“ – gerade in diesen Zeiten und freuen uns darauf, Sie und euch in den nächsten zwei Wochen bei uns in Wahlscheid – Bartholomäusstr. 6 – begrüßen zu dürfen.
Text und Bilder: Nicole Swerbinka
Stadtradeln 2026 – Team Evangelisch in Lohmar holt den 3. Platz
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In diesem Jahr fand der Stadtradeln-Wettbewerb in Lohmar, für uns recht überraschend, bereits im Frühjahr statt. Der Zeitraum ein Team an den Start zu bringen, war für uns diesmal knapp – aber, siehe da, es kamen doch jede Menge Radler*innen zusammen.
Angemeldet hatten sich 44 Radelnde von denen 39 aktiv in die Pedale getreten haben. Platz 1 brachte es auf stattliche 863km, Platz zwei noch auf 480,2km.
Das Team hat in Summe insgesamt sagenhafte 6.143km erradelt. Das ist der Wahnsinn! Damit haben wir nicht nur Platz 3 in der Kommune belegt, sondern auch noch 1.007,5kg CO2 vermieden.
Diese großartige Leistung heißt aber nicht nur, dass wir viel geradelt sind, nein, sie bringt der Willkommenskultur Lohmar auch noch eine Spende in Höhe von 3.071,50€ ein, die von der Ev. Emmaus-Gemeinde Lohmar und der Ev. Kirchengemeinde Wahlscheid jeweils hälftig aus eigenen Mitteln gezahlt wird und somit die wichtige Arbeit der Willkommenskultur maßgeblich unterstützt.
Danke für euer tatkräftiges Zutun 😉
Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr – vermutlich werden wir das Procedere dann ein wenig ändern. Dazu informieren wir aber frühzeitig. Einen Fahrrad-Gottesdienst wird es in diesem Jahr leider nicht geben, da der Wettbewerb für uns sehr kurzfristig kam – fand er ja sonst immer im Herbst statt.
Text: Nicole Swerbinka
#EinfachHeiraten – Ein segensreicher Tag
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„Einfach heiraten“ hat den Paaren offensichtlich große Freude bereitet. 60 Paare haben sich am Schnapszahl-Datum 26.6.2026 bei einem überraschenden kirchlichen Event in Seelscheid segnen bzw. trauen lassen. Eine gelungene Premiere: Viele ließen sich kirchlich trauen, andere ihre Partnerschaft segnen, viele aus Anlass ihres Ehejubiläums.
Manche kamen zu zweit, andere brachten Kinder mit, wieder andere Eltern, Freundinnen und Freunde. Ein Paar hatte den Haushund dabei, ein anderes einen Posaunenchor, ein weiteres brachte kopierte Liedblätter für ihr kölsches Lieblingslied mit. In der Seelscheider Dorfkirche, nebenan unter einem schattenspendenden Kuppelzelt oder in der Remise weiter unten im Dorf, einem offenen Fachwerkhaus – 54 Paare hatten schon im Vorfeld ihren Lieblingsort ausgewählt. Nur zwei Paare sagten am Morgen dieses enorm heißen Tages kurzfristig ab, dann kamen noch einige spontan. Für die spontanen Segnungen war nah der Kirche ein weiterer Ort aufgebaut – auf grüner Wiese unter altem Baum.
Elegantes Neckholder-Kleid oder Shirt mit Leggins. Highheels oder Sneaker. Shorts und gebügeltes weißes Oberhemd. Wildblumensträußchen in der Hand. Handy in der Hosentasche. Die Paare kamen, wie sie wollten. Genau so war es gedacht: „Einfach heißt: Komm, wie du bist und wie du dich wohlfühlst“, so Pfarrerin Selma Gieseke-Hübner von der gastgebenden Evangelischen Kirchengemeinde Seelscheid.
Superintendentin Almut van Niekerk ist am Ende des Tages komplett froh: „Wir hatten gehofft, dass es gut wird – es wurde einfach wundervoll! Alle, die kamen, haben den Tag zu etwas ganz Besonderem werden lassen, mit ihrer je eigenen Geschichte, manche mit schwerem Sorgenpaket, die meisten voller Glück – mit einem geliebten Menschen an der Seite.“ Auch Pfarrerin Gieseke-Hübner ist von Herzen begeistert über den großartigen Zuspruch an diesem Tag. „Das Zweite sind die Geschichten hinter den Menschen.“ So war ein Paar extra aus dem Sauerland gekommen, um die noch nicht angetretenen Flitterwochen nun zu starten – mit dem Segen zur Silberhochzeit.
Jens Römmer-Collmann, Pfarrer und als Assessor der Stellvertreter der Superintendentin: „Einfach bedeutet für mich: unkompliziert, spontan und auch erschwinglich.“ Das Event war eine Einladung des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein an alle miteinander verbundenen Menschen, evangelisch oder nicht, heterosexuell oder queer, frisch verliebt oder längst verheiratet. Möglich wurde das Fest durch ehrenamtliches Engagement und Teamspirit. Pfarrpersonen, Vikare und Diakoninnen übernahmen die Zeremonien. Kirchenmusiker*innen sorgten für Livemusik – aus der Setlist konnten die Paare jeweils ihre Favoriten auswählen. Angesichts des großen Zuspruchs ist klar: Der Evangelische Kirchenkreis An Sieg und Rhein wird bald in die Planung für das nächste Fest gehen.
Fotos: EKASuR/Anna Neumann
Um Gottes Willen – Regionalgottesdienst in Much
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Am 14. Juni war es wieder soweit – es wurde Regionalgottesdienst gefeiert. Dieses Mal in Much. Gut 200 Gottesdienst-Besucher aus den evangelischen Gemeinden Much, Neunkirchen, Seelscheid, Lohmar, Wahlscheid und Overath waren der Einladung gefolgt und fanden sich um 11 Uhr zum gemeinsamen Gottesdienst in der ev. Kirche in Much ein und so waren Kirch- und angrenzender Gemeinderaum gut gefüllt.
Zusammenwachsen! – zusammen wachsen! war das diesjährige Motto des Gottesdienstes und zog sich so auch als roter Faden durch den gesamten Gottesdienst. Sei es in der Predigt oder auch in der Musik- bzw. Liedauswahl.
Nach der Begrüßung durch Pfrin. Sabrina Frackenpohl-Koberski und dem liturgischen Einstieg verließ der Großteil der Pfarrer*innen die Kirche wieder. Der erste, der zurückkam, war Pfr. Albi Roebke – mit Arbeitshandschuhen ausgestattet erklärte er den Gottes-dienstbesuchern zu den im Altarraum stehenden Apfelbäumchen, dass das dritt-meistgenannte Wort in der Bibel das Wort „Baum“ sei. „Wir Menschen können pflanzen, aber nur Gott lässt wachsen“, so Roebke. „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einst gesagt haben.
Und so kamen die Pfarrer*innen eine(r) nach der/dem anderen wieder in die Kirche. Pfr. Dr. Uwe Rieske mit einer Wanne, Pfr. Thomas Weckbecker mit einer Schubkarre voll mit Pflanzerde, Pfrin. Selma Gieseke-Hübner mit einem Spaten, Pfrin. Angela Pollmann mit einer Gießkanne voller Wasser und zuletzt Pfr. Oliver Bretschneider mit einem Päckchen Dünger. Jede und jeder erzählte, was das Mitgebrachte zum Wohl und Wachstum des Bäumchen beiträgt.
Und so war bestimmt allen Anwesenden klar: Im übertragenen Sinne können auch wir nur dann zusammenwachsen bzw. zusammen wachsen, wenn alles in der richtigen Konstellation zusammen kommt: die richtige Erde in einem ausreichend großen Pflanzloch mit genügend Wasser und ausreichend Dünger. Wenn wir uns von ein bisschen was Altem trennen und hier und dort Neues dazugeben, dann kann die Gemeinschaft Wurzeln schlagen und Früchte tragen. Ja, es braucht Mut sich aufeinander einzulassen, aber genau das – um Gottes Willen – ist es, was wir brauchen um aufeinander zu zugehen, zu wachsen, zu blühen und füreinander dazu sein. So lasst uns Neues entdecken und Vertrautes mit anderen Augen sehen.
Um das Gesagte auf einen guten Weg zu bringen, waren nach dem Gottesdienst alle zu einem gemeinsamen Beisammensein eingeladen. Es gab Würstchen vom Grill und selbstgemachte Salate und Kuchen, kühle Getränke und selbstverständlich leckeren Kaffee. Für die Kleinen gab es im Garten einen Menschenkicker und eine Kinderschmink-Aktion. Und so blieben fast alle und genossen das Zusammensein, die netten Gespräche und das Miteinander. Ein rundum schöner und gelungener Tag. Um allen Gemeinden noch Wünsche mit auf den Weg zu geben, konnte, wer wollte, einen solchen auf vorbereitete Anhänger schreiben und in die Bäumchen hängen. Ein Bäumchen wird nun in den kommenden Tagen hier bei uns in Wahlscheid seine Heimat finden und hoffentlich zu einem stattlichen Apfelbaum gedeihen.
Und so bleibt zu guter Letzt nur ein großes „Herzlichen Dank“ an alle, die zum Gelingen dieses Gottesdienstes und des anschließenden Festes beigetragen haben. Ihr wart klasse!
Im nächsten Jahr soll der Regionalgottesdienst in der Emmaus-Gemeinde Lohmar gefeiert werden – wir freuen uns schon jetzt darauf.
Text: Nicole Swerbinka
Bilder: Ev. KGMs der Region
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Kirche goes concert! – We will rock you!
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Nach dem grandiosen Auftakt im letzten Jahr anlässlich 40 Jahren Live-Aid planen wir auch in diesem Jahr ein Festival-Wochenende. Am 3. Juli gibt es auf dem Kirchvorplatz der Ev. St. Bartholomäuskirche in Wahlscheid den Auftakt anlässlich 40 Jahren Queen live at Wembley Stadium. Los geht es um 17 Uhr mit den Highlights des Konzertes auf einer Großleinwand. Selbstverständlich ist auch wieder für kühle Getränke und Heißes von Grill und Imbiss gesorgt. In den Übertragungspausen gibt es Live-Musik: unser eigens für das Event ins Leben gerufene Projekt-Chor gibt einige Queen-Songs zum Besten und die Tanzschule Jennzin performed ebenfalls zu Titeln von Queen.
Wie schon im letzten Jahr ist der Eintritt frei – wir freuen uns aber über großzügige Spenden für einen guten Zweck! In diesem Jahr gehen diese an die Menschenrechtsinitiative „MediNetzBonn e.V.“.
Am Samstag, den 4.7. ab 16 Uhr geht es dann quasi nahtlos weiter mit dem „Bergfest“ unserem ersten Jugendband-Festival,
das wir gemeinsam mit dem Ev. Jugendwerk veranstalten. Eingeladen sind alle Jugendlichen ab 12 Jahren. Freut euch auf diverse Jugendbands aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, die euch mit einer bunten Mischung aus Covern und selbst komponierten Songs verschiedenster Genres durch den Abend und in die Nacht hineintragen werden. Mit dabei sind auch die Musik- und Kunstschule Lohmar sowie die Band Sunstroke. Selbstverständlich könnt ihr euch an unserem Imbisswagen mit Pommes und Co versorgen und auch für kühle Getränke ist in ausreichender Menge gesorgt. Was will man mehr?! Ach ja, was wäre ein Festival ohne Zelt?! Wer Lust hat kann auf den Wiesen links und rechts der Kirche campen. Das Zelt/die Zelte sind selbstverständlich selbst mitzubringen. Eine Anmeldung dazu – damit wir ein wenig planen können – findet ihr auf unserer Homepage www.ev-kirche-wahlscheid.de. Wer mag kann aber auch einfach unangemeldet seine Bleibe aufschlagen.
Zum Abschluss des Festival-Wochenendes feiern wir dann am Sonntag Morgen (5.7.) um 10.15 Uhr einen Jugend-Gottesdienst. Also, auf nach Wahlscheid und bringt Eure Freunde und Freundinnen mit!
Wir freuen uns auf euch und ein tolles Event-Wochenende!
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