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Jeckes Treiben auf dem Monte Bartholomänsis
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Karnevals-Sitzung „Jeck för ömesöns“ im ev. Gemeindehaus Wahlscheid wieder mal eine rundum tolle Sache

„Heldinnen und Helden unserer Kindheit“ – das war das Thema der diesjährigen Jeck-för-ömesöns-Sitzung. Und sie waren – fast – alle da: Heidi, Pipi Langstrumpf, Biene Maja, Meister Eder und sein Pumuckel, Mary Poppins, Arielle, die Maus, Wickie und viele mehr.
Nach Begrüßung durch den Sitzungs-Präsidenten Andreas Becker und Einzug des 5er-Rats konnte das lustige Treiben im gut gefüllten Gemeindesaal beginnen.
Den Auftakt machten dieses Mal die Lohmarer Schiffermädels- und Jungs, die das Publikum mit Ihren Tänzen begeisterten und den Saal von jetzt auf gleich in Karnevalsstimmung versetzten. Darauf folgte dann eine Mitsing-Runde – und für alle, die die Karnevalslieder nicht bis ins „Effeff“ beherrschten, wurden die Texte dankenswerterweise an die Wand des Gemeindesaals „gebeamt“.
Im Anschluss wurde uns eine besondere Ehre zuteil, eroberte doch das Lohmarer Dreigestirn der KG „Ahl Jecke“ – in Begleitung der Rheinlandsterne – die Bühne im Gemeindesaal. Wie es sich gehört, gab es dann auch Orden für den Sitzungspräsidenten Andreas Becker und den „Hausherrn“ Pfr. Thomas Weckbecker. Nach dem Ausmarsch des Dreigestirns präsentierten die „Rheinland-Sterne“ Gardetanz vom Feinsten und das „kleine“ Solo-Mariechen begeisterte das Publikum mit einer tollen Darbietung.
Nach so viel Tanz kam der Wortbeitrag des „Mönches aus Wahlscheid“ genau richtig. Er berichtete vom wilden Treiben auf dem Monte Bartholomänsis und auch die ehemalige Bürgermeisterin und der Amtierende, Matthias Schmitz, bekamen ihr Fett ab.
Bevor es dann in eine kurze Pause ging, in der man sich Nachschub an fester und flüssiger Kost an Küchenbuffet und Getränkeverkauf holen konnte, traten erstmalig die EVD Tanzflöhe unter der Leitung von Verena Nöckel und Katharina Müller auf die „jecke“ Bühne des Wahlscheider Gemeindehauses. Die gut 20 Frau und Mann starke Gruppe begeisterte den Saal mit tollen Tänzen,
Hebefiguren und sogar einer kleinen „Flug“-Einlage. Das Publikum bedankte sich bei den Akteuren immer wieder mit tosendem Applaus und zahlreichen „Raketen“.
Direkt nach der Pause begrüßte das Publikum das Tanzcorps „Altenrather Sandhasen“, das quasi schon traditioneller Bestandteil der Wahlscheider Sitzung ist. Die Gruppe brachte innerhalb kürzester Zeit die Bühne zum Beben und heizte die Karnevalsstimmung im Saal weiter an. Auf die Tanzvorführung folgten die „Zwei Fründinne“, auch sie sind von unserer Bühne nicht mehr wegzudenken. Wie immer sorgten sie für das stete Training unserer Lachmuskeln und gaben Gags zu Digitalisierung, Online-Shopping und Chat-GPT zum Besten.
Zum Mitsingen und Mitschunkeln luden im Folgenden die Naafbachtaler Stubenhocker ein, die mit feinster kölscher Livemusik begeisterten. Neu in diesem Jahr war der darauffolgende Frauen-Sketch der „Alltagsheldinnen“, die zum Besten gaben, was denn in die Jahre gekommene „Kindheits-Heldinnen“ noch so alles machen können – auch wenn es hier und da quietscht und zwackt.
Ein weiteres Highlight und ebenfalls fester Bestandteil der Jeck-Sitzung war das Männerballett, auch in diesem Jahr choreographiert und trainiert von Martina Gerens. Gaben die Herren doch wieder mal einen erquickenden und „filigranen“ Tanz zum Besten. Sie waren selbst von den Profis kaum zu überbieten ;))
Last, but not least brachte auch in diesem Jahr die Jugendband der Kirchengemeinde das Publikum zum Ende der Sitzung nochmal so richtig in Schwung, bevor der Abend mit „Drink doch ene met“ und der Ordensverleihung beendet wurde.
Resümee: Ein bunter, fröhlicher und einfach rundum schöner Abend, dessen besonderer Charm defacto der hausgemachte Charakter ist. Ja – Kirche kann Karneval. Und so freuen wir uns schon jetzt, wenn es im nächsten Jahr in Wahlscheid auf dem Berge wieder heißt: „Jeck för ömesöns“!
Ein ganz großes Dankeschön möchten wir auf diesem Wege noch mal an das Team von „Jeck för ömesöns“ richten, an alle die, die sich in vielen Stunden Arbeit daran gemacht haben, die Karnevals-Sitzung vorzubereiten, dafür einzukaufen, zu basteln, zu dekorieren, zu kochen, Auftritte einzustudieren, Terminabsprachen zu Treffen, die Technik auf- und auch wieder abzubauen, die Anwesenden mit Snacks und „Flüssigkeiten“ zu versorgen und, und, und – DANKE!
Danke auch an den Chor „La Voce Honrath“, der in den sozialen Medien mit einem tollen Post zu Miteinander und Zusammenhalt im Ort den Vorverkauf der Eintritts-Karten supportet hat.
Und zu guter Letzt ein ebenso herzliches Dankeschön an die Mitwirkenden „Profis“, die allesamt wieder „för ömesöns“ zu uns nach Wahlscheid gekommen sind. Ohne Euch wäre diese Sitzung nicht das, was sie ist!
Text und Bilder: Nicole Swerbinka
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Beeindruckend – Benefizkonzert von Katja Suglobina in der
Ev. St. Bartholomäuskirche in Wahlscheid
Vergangenen Samstag begeisterte die Violinistin Katja Suglobina ihr Publikum – gut 40 Konzertbesucher waren der Einladung in die Ev. St. Bartholomäuskirche gefolgt – mit Werken von Johann Sebastian Bach und Astor Piazzolla. Mit der Partita E-Dur für Violine solo (BWV 1006), der Tango-Etüde Nr. 3 und der Partita D-Moll für Violine solo (BWV 1004) bot Sie den Zuhörern Werke des dt. Barockmeisters und des argentinischen Tango Nuevo Revolutionärs – scheinbar zwei unterschiedliche musikalische Giganten – doch die Verbindung ist da. Piazzolla verehrte Bach, integrierte klassische Strukturen in seine Kompositionen. So wurde eine Brücke geschlagen, die barocke Tiefe mit lateinamerikanischer Seele vereint. Wunderbar anzuhören und sehr anspruchsvoll.
Der Erlös des Benefiz-Konzertes – knapp 600€ – fließt zu 100% in einen von Frau Suglobina selbst eingerichteten Fond zur Unterstützung medizinischer und humanitärer Projekte in der Ukraine. In diesem Fall konkret zur Anschaffung von Ladegeräten für Haushalte ohne Strom und Heizung in Kiew.
Die 1991 geborene Katja Suglobina ist neben ihrem Masterstudium „Alte Musik“ und ihrer musikalischen Tätigkeit in verschiedenen Ensembles ehrenamtlich für Projekte in der Ukraine aktiv: „Während wir hier einen sonnigen Tag erleben, herrschen in Kyjiw derzeit Temperaturen von bis zu minus 15 Grad und weniger, und viele Menschen leben ohne Strom und Heizung. Auf Bitten einer Hilfsorganisation, die von den Ehefrauen gefallener Soldaten gegründet wurde, sammeln wir heute Spenden für den Kauf großer Ladestationen. Diese sind zwar sehr kostspielig (mindestens 410 Euro pro Stück), aber lebenswichtig. Ich werde diese Ladestationen persönlich bestellen und an die Hilfsorganisation weiterleiten, der ich vertraue und die ich seit 2022 unterstütze.
Vielen, vielen Dank für Ihre Unterstützung.“ – so Katja Suglobina am Samstag.
Die Ev. Kirchengemeinde Wahlscheid wird den Betrag aus Diakoniemitteln ein wenig aufstocken, damit aber noch einige Ladestationen mehr gekauft und in die Ukraine gebracht werden können, hoffen wir dringend auf Ihre Unterstützung. Sie können Ihre Spende auf das Konto der Kirchengemeinde überweisen (VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN DE93 3706 9520 2108 0600 10) – Verwendungszweck: „Spende Ladestationen Ukraine“. Dies funktioniert am einfachsten über das Scannen des abgedruckten QR-Codes mit Ihrer Banking-App. Wir leiten Ihre Spende dann weiter. Bis 200€ gilt der Kontoauszug als Spendenbescheinigung beim Finanzamt.
Alternativ können Sie auch an den Fond direkt spenden: Kateryna Suglobina, Sparkasse KölnBonn – IBAN: DE59 3705 0198 1931 5019 59
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Text und Fotos: Nicole Swerbinka

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